Die nachfolgenden Informationen werden im Rahmen unserer Bürgerdialoge fortlaufend ergänzt und aktualisiert. Sobald uns neue Erkenntnisse oder Rückmeldungen der zuständigen Behörden vorliegen, werden wir diese hier transparent veröffentlichen.
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Newsletter (online und gedruckt)
Die Idee eines regelmäßigen Informationsjournals aus Papier finden wir vollkommen nachvollziehbar. Gerade weil nicht alle Menschen regelmäßig auf der Homepage der NWG unterwegs sind oder sich durch Ratsunterlagen und Tagesordnungen arbeiten möchten, wäre das aus unserer Sicht eine gute Möglichkeit, möglichst viele Menschen im Ort zu erreichen.
Den Gedanken, die Informationen zeitnah nach den Gemeinderatssitzungen zu veröffentlichen, finden wir grundsätzlich gut. Wir würden allerdings gerne noch genauer darüber nachdenken, welcher zeitliche Abstand sinnvoll ist. Wir möchten uns als NWG auch dafür einsetzen, dass zukünftig häufiger Gemeinderatssitzungen stattfinden – aktuell sind uns das ehrlich gesagt zu wenige. Ein eigenes Journal nach jeder einzelnen Sitzung könnte dann schnell zu häufig werden und möglicherweise dazu führen, dass die Informationen irgendwann nicht mehr richtig wahrgenommen werden.
Wir treffen uns regelmäßig als NWG, um solche Themen zu besprechen, und werden deshalb auch diesen Vorschlag bei unserem nächsten Treffen noch einmal aufgreifen. Dabei wollen wir uns unter anderem fragen: Wie häufig wäre ein solches Journal sinnvoll? Welche Informationen sollten hinein? Und wie können wir es so gestalten, dass es tatsächlich gerne gelesen wird und nicht einfach irgendwann unbeachtet bleibt?
Unabhängig davon möchten wir als NWG die Informationen aus den Gemeinderatssitzungen online möglichst zeitnah und verständlich aufbereiten und zur Verfügung stellen. Unser Ziel ist, dass Bürgerinnen und Bürger nicht erst Wochen später erfahren müssen, was im Gemeinderat besprochen und entschieden wurde.
Wichtig wäre uns bei einem solchen Angebot vor allem, dass möglichst viele Menschen davon profitieren können – unabhängig davon, wie alt jemand ist oder wie gut man sich im Internet auskennt. Natürlich müssen wir dabei auch die Kosten und den organisatorischen Aufwand im Blick behalten.
Wir können heute noch nicht versprechen, dass die Idee genau in dieser Form umgesetzt wird. Als NWG finden wir den Grundgedanken aber sehr überzeugend und möchten ihn auf jeden Fall weiterverfolgen. Informationen aus dem Gemeinderat sollten möglichst einfach, verständlich und für alle zugänglich sein – und nicht nur für diejenigen, die ohnehin regelmäßig online nachschauen.
Und falls ihr zu diesem Thema noch konkrete Ideen habt – beispielsweise dazu, welche Informationen euch in einem solchen Journal besonders interessieren würden oder wie es aufgebaut sein könnte – freuen wir uns sehr darüber. Genau solche Anregungen aus dem Ort helfen uns dabei, unsere Ideen weiterzuentwickeln und das Wissen und die Erfahrungen der Menschen aus Neukamperfehn mitzunehmen.
Photovoltaik auf den Bauten der Gemeinde
Photovoltaik auf gemeindeeigenen Gebäuden finden wir grundsätzlich sinnvoll und absolut prüfenswert. Gerade bei Gebäuden, die der Gemeinde gehören und dauerhaft genutzt werden, kann es sinnvoll sein, vorhandene Dachflächen besser zu nutzen und gleichzeitig langfristig Energiekosten zu reduzieren.
Dabei muss man allerdings auch wissen, dass die Gemeinde Neukamperfehn selbst nur über relativ wenige eigene Gebäude verfügt. Viele der größeren Gebäude im Ort – beispielsweise Schule, Kindergarten oder Turnhalle – gehören nicht der Gemeinde, sondern der Samtgemeinde Hesel. Hier können wir als Gemeinde daher nicht einfach selbst über die Installation einer Photovoltaikanlage entscheiden.
Trotzdem würden wir den Gedanken gerne weiterverfolgen. Bei unseren eigenen Gebäuden möchten wir prüfen, welche Dächer grundsätzlich geeignet sind und wo eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich sinnvoll wäre. Dabei müssen unter anderem Dachzustand, Ausrichtung, Statik, bestehende Nutzung und die Kosten berücksichtigt werden.
Gerade mit Blick auf unsere aktuelle Haushaltslage möchten wir nicht einfach pauschal „PV auf jedes Dach“ fordern, sondern schauen, wo eine Anlage tatsächlich sinnvoll und langfristig wirtschaftlich ist. Wenn sich durch eine Investition dauerhaft Energiekosten einsparen lassen, kann das gerade für eine finanziell angespannte Gemeinde interessant sein.
Gleichzeitig finden wir es sinnvoll, auch mit der Samtgemeinde Hesel ins Gespräch zu kommen. Denn gerade bei den größeren Gebäuden in Neukamperfehn liegen die Entscheidungen nicht bei uns als Gemeinde. Wir können dort zwar keine Anlagen beschließen, aber durchaus anregen, prüfen zu lassen, welche Möglichkeiten auf den Gebäuden der Samtgemeinde bestehen.
Unser Ziel wäre deshalb, zunächst einen Überblick zu bekommen, welche gemeindeeigenen Gebäude geeignet sind und welche Möglichkeiten es bei den Gebäuden der Samtgemeinde gibt. Daraus könnte man dann die sinnvollsten Maßnahmen Schritt für Schritt angehen.
Den Vorschlag nehmen wir daher sehr gerne mit – sowohl für unsere eigenen Gebäude als auch als Anregung an die Samtgemeinde.
Weiterer Straßenausbau
Den Gedanken, den Straßenausbau angesichts der aktuellen finanziellen Situation der Gemeinde noch einmal neu zu betrachten, finden wir absolut nachvollziehbar und wichtig. Dabei geht es aus unserer Sicht nicht darum, notwendigen Straßenausbau grundsätzlich infrage zu stellen. Wir müssen uns aber gerade bei der derzeitigen Haushaltslage sehr genau anschauen, welche Maßnahmen tatsächlich notwendig sind, welchen Umfang sie haben müssen und was wir uns als Gemeinde leisten können.
Dabei darf es aber natürlich nicht einfach darum gehen, immer nur die günstigste Lösung zu wählen. Die Qualität und die langfristige Haltbarkeit müssen genauso im Fokus stehen. Eine vermeintlich günstige Lösung bringt uns wenig, wenn wir dafür in einigen Jahren wieder viel Geld in die Hand nehmen müssen. Unser Ziel sollte deshalb sein, eine Lösung zu finden, die sinnvoll, dauerhaft und gleichzeitig finanziell vertretbar ist.
Wir finden deshalb, dass bei anstehenden bzw. noch nicht endgültig festgelegten Maßnahmen immer auch geprüft werden sollte, ob es kostengünstigere oder möglicherweise andere sinnvolle Lösungen gibt. Nicht jede Straße muss zwangsläufig nach dem gleichen Standard ausgebaut werden, wenn dadurch erhebliche Kosten entstehen – gleichzeitig sollte aber auch nicht an der falschen Stelle gespart werden.
Auch die Frage, ob eine bereits angedachte Maßnahme in ihrer bisherigen Form noch sinnvoll ist, darf aus unserer Sicht gestellt werden. Wenn sich die finanzielle Situation verändert hat, sollte man den Mut haben, Planungen noch einmal kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls anzupassen.
Dabei müssen wir allerdings auch realistisch bleiben: Nicht alle Entscheidungen liegen allein bei der Gemeinde und bei bereits beschlossenen oder weit fortgeschrittenen Maßnahmen sind die Möglichkeiten natürlich begrenzt. Wir können daher heute nicht versprechen, dass bestehende Planungen einfach gestoppt oder komplett neu gemacht werden.
Was wir aber sehr wohl wollen, ist genau dieser kritische Blick auf Kosten, Bedarf und Qualität. Gerade bei größeren Investitionen möchten wir nicht nur fragen: „Können wir das bauen?“, sondern auch: „Brauchen wir es genau so, gibt es eine sinnvolle Alternative und ist diese Lösung auch langfristig die wirtschaftlichste?“
Die Anregung nehmen wir daher sehr gerne mit und werden gerade bei zukünftigen Planungen darauf achten, dass diese Fragen entsprechend gestellt und mögliche Alternativen geprüft werden. Denn angesichts unserer finanziellen Möglichkeiten müssen wir mit dem Geld der Gemeinde besonders sorgfältig umgehen – ohne dabei die Qualität und die Zukunftsfähigkeit unserer Infrastruktur aus den Augen zu verlieren.
Kreuzung Hauptstrasse Schwarzer Weg: Ampel
Die Kreuzung Hauptstraße / Schwarzer Weg ist aus unserer Sicht ebenfalls eine Stelle, bei der die Sicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrerinnen und Radfahrern besonders im Blick behalten werden sollte.
Die Idee einer sogenannten „schlafenden Ampel“ bzw. einer bedarfsgesteuerten Ampel mit einem Warnsignal für Fußgänger und Radfahrer finden wir grundsätzlich nachvollziehbar. Gerade an einer viel befahrenen Straße könnte ein solches Signal dazu beitragen, dass querende Personen besser wahrgenommen werden. Insbesondere durch die Kurve ist ein weitreichender Blick ohnehin erschwert.
Wir möchten dabei aber auch ehrlich sein: Die Umsetzung dürfte nicht ganz einfach werden. Die Hauptstraße fällt in diesen Belangen in die Zuständigkeit des Landkreises, sodass wir als Gemeinde eine solche Maßnahme nicht einfach selbst beschließen und umsetzen können. Wir vermuten daher, dass es durchaus schwierig werden könnte, eine entsprechende Ampellösung beim Landkreis durchzusetzen.
Trotzdem möchten wir den Vorschlag nicht einfach mit dem Hinweis auf die Zuständigkeit beiseitelegen. Wir würden deshalb zunächst das Gespräch mit dem Landkreis suchen und prüfen lassen, ob eine solche Lösung grundsätzlich möglich wäre. Gleichzeitig möchten wir aber auch nach Alternativen fragen, die die Sicherheit an dieser Stelle verbessern könnten, falls eine Ampellösung nicht genehmigungsfähig oder unverhältnismäßig teuer wäre. Wir müssen dennoch auf das Wohlwollen des Landkreises und weiterer Behörden hoffen.
Uns ist wichtig, hier nicht nur eine einzelne Lösung im Kopf zu haben, sondern am Ende tatsächlich eine Verbesserung für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer zu erreichen.
Vielen Dank daher für den konkreten Hinweis – wir nehmen das Thema mit und werden schauen, welche Möglichkeiten sich an dieser Stelle ergeben.
Jugendzentrum und Freizeitaktivitäten
Gerade bei Angeboten für Kinder und Jugendliche sehen wir noch Möglichkeiten, mehr Auswahl zu schaffen. Wir finden es wichtig, dass Kinder und Jugendliche in Neukamperfehn verschiedene Möglichkeiten haben, ihre Freizeit zu verbringen, sich zu treffen und Gemeinschaft zu erleben.
Ein eigenes Jugendzentrum wäre für unsere kleine Gemeinde aufgrund der damit verbundenen Kosten aktuell allerdings nur schwer vorstellbar. Wir möchten hier bewusst ehrlich und transparent bleiben und keine Erwartungen wecken, die wir finanziell nicht erfüllen können.
Das bedeutet für uns aber nicht, dass wir das Thema damit abhaken. Wir finden den dahinterstehenden Gedanken – mehr Möglichkeiten und einen eigenen Treffpunkt für Jugendliche – sehr wichtig. Deshalb würden wir gerne schauen, welche kleineren und finanziell machbaren Lösungen es geben könnte. Vielleicht gibt es bestehende Räumlichkeiten oder Möglichkeiten, die man für regelmäßige Jugendangebote oder offene Treffs nutzen könnte. Auch hier möchten wir uns anschauen, was in Neukamperfehn bereits vorhanden ist und wo wir sinnvoll ansetzen können. Zusätzlich bereits vorhandene Angebote gezielt bewerben und publik machen.
Auch beim Ferienprogramm können wir uns mehr Auswahlmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche sehr gut vorstellen. Gerade in den Ferien wäre es schön, wenn es neben den bestehenden Angeboten noch weitere Möglichkeiten gäbe – beispielsweise aus den Bereichen Sport, Kreativität, Natur oder gemeinsames Erleben.
Hier können wir uns auch gut vorstellen, Vereine, Gruppen, Unternehmen oder engagierte Menschen aus dem Ort einzubeziehen. Gerade bei solchen Angeboten muss nicht alles von der Gemeinde selbst organisiert und finanziert werden. Vielleicht gibt es Menschen in Neukamperfehn, die ein Hobby, ein besonderes Wissen oder eine Idee haben und daraus gemeinsam mit anderen ein Ferienangebot machen möchten.
Unser Ziel sollte aus unserer Sicht sein, mit den vorhandenen Möglichkeiten möglichst viel für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Dabei wollen wir realistisch mit den finanziellen Möglichkeiten unserer kleinen Gemeinde umgehen, aber gleichzeitig offen für neue Ideen bleiben.
Die Anregung nehmen wir deshalb sehr gerne mit und möchten insbesondere beim Thema Ferienprogramm schauen, welche zusätzlichen Angebote sich auf die Beine stellen lassen.
Straßenbeleuchtung
Wir finden das Thema ebenfalls sehr wichtig und können den Wunsch gut nachvollziehen. Gerade bei besonderen Veranstaltungen oder Abenden sollte natürlich darauf geachtet werden, dass die Beleuchtung im Ort entsprechend angepasst ist und sich die Menschen sicher fühlen können.
Grundsätzlich wird die Straßenbeleuchtung an den meisten Stellen durch die Firma ElWi aus Hesel geregelt. Als Gemeinde haben wir aber die Möglichkeit, bei besonderen Anlässen bzw. Veranstaltungen eine zusätzliche oder angepasste Beleuchtung zu veranlassen. Hier möchten wir künftig genauer darauf achten, dass diese Möglichkeit auch tatsächlich genutzt wird, wenn sie sinnvoll und notwendig ist.
Wir werden das Thema deshalb im Blick behalten und die beteiligten Akteure entsprechend darauf hinweisen bzw. bei besonderen Anlässen rechtzeitig daran erinnern. Uns ist wichtig, dass aus einer grundsätzlich vorhandenen Möglichkeit am Ende auch eine funktionierende Lösung vor Ort wird.
Vielen Dank daher für den Hinweis! Genau für solche konkreten Anregungen aus dem Ort möchten wir den Bürgerdialog nutzen.
Verkehrssituation "Neue Süderwieke" Tempo 30 Km/h
Stand: 24. Juli 2026
Anliegen aus dem Bürgerdialog: Im Rahmen unserer Bürgerdialoge wurden verschiedene Fragen zur Verkehrssicherheit gestellt. Unter anderem wurde das Thema "30 Km/h" in der Neuen Süderwieke angesprochen. Dieses wurde an die zuständige Stelle weitergegeben.
Aktueller Sachstand: Aufgrund des derzeitigen Zustands der Straße wurde am 21. Juli 2026 eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h angeordnet.
Diese Regelung gilt zunächst bis zur Sanierung der Straße.
Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ist vorgesehen, die Beschilderung dauerhaft in eine Tempo-30-Zone umzuwandeln. Die entsprechenden Verkehrszeichen sollen zeitnah aufgestellt werden.
Verkehrssituation Kreuzungsbereich Neue Straße – Schulstraße
Anliegen aus dem Bürgerdialog: Im Rahmen unserer Bürgerdialoge wurden verschiedene Fragen zur Verkehrssicherheit gestellt. Unter anderem wurde das Thema "Sicherheit im Kreuzungsbereich der Neuen Straße - Schulstraße" angesprochen. Dieses wurde ebenfalls an die zuständige Stelle weitergegeben.
Aktueller Sachstand: Der Kreuzungsbereich befindet sich bereits innerhalb einer bestehenden Tempo-30-Zone.
Zusätzlich wurde der Bereich durch die Gestaltung der Fahrbahn (rote Pflasterung sowie ein anderer Fahrbahnbelag im Vergleich zur angrenzenden Asphaltfläche) optisch hervorgehoben.
Die zuständige Verkehrsbehörde weist darauf hin, dass im Straßenverkehr grundsätzlich gegenseitige Rücksichtnahme sowie eine angepasste Geschwindigkeit erforderlich sind. Dies gilt insbesondere gegenüber Kindern, älteren Menschen und anderen schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmern.
Die Sichtverhältnisse im Kreuzungsbereich werden regelmäßig betrachtet. Die angrenzenden Hecken werden kontrolliert und bei Bedarf wird auf einen entsprechenden Rückschnitt hingewirkt.
Nach Einschätzung der Verkehrsbehörde handelt es sich an dieser Stelle nicht um einen Unfallschwerpunkt. Daher werden aktuell keine weiteren verkehrsrechtlichen Maßnahmen für erforderlich gehalten.
Eine zusätzliche Kennzeichnung der Kreuzung durch sogenannte „Haifischzähne“ (Verkehrszeichen 342) ist derzeit nicht vorgesehen.
Wie geht es weiter? Die NWG wird die weitere Entwicklung beobachten und die Bürgerinnen und Bürger über relevante Änderungen oder neue Informationen transparent informieren.
Flohmarkt, Dorffest und weitere Veranstaltungen auf dem Dorfplatz
Beim Thema Flohmarkt gibt es sogar schon gute Nachrichten: Die Umsetzung eines Flohmarkts ist grundsätzlich bereits zugesagt. Was aktuell noch fehlt, ist ein konkreter Termin im Sommer 2027. Sobald dieser feststeht, kann es an die weitere Planung gehen.
Darüber hinaus möchten wir uns gerne dafür einsetzen, dass auf dem Dorfplatz zukünftig wieder mehr Veranstaltungen stattfinden können. Dazu sind wir bereits im Austausch und schauen, welche Möglichkeiten sich dafür bieten.
Versprechen können wir an dieser Stelle allerdings noch nichts. Gerade bei Veranstaltungen müssen verschiedene Dinge wie Organisation, Kosten, Genehmigungen und die Verfügbarkeit von Helferinnen und Helfern berücksichtigt werden. Wir möchten hier lieber transparent sein und nichts versprechen, was wir am Ende vielleicht nicht halten können.
Grundsätzlich sind wir aber sehr daran interessiert, das Gemeinschaftsleben in Neukamperfehn zu stärken und wieder mehr Möglichkeiten zu schaffen, bei denen Menschen aus dem Dorf zusammenkommen. Ein lebendiges Dorf lebt schließlich auch davon, dass hier etwas stattfindet und man sich begegnen kann.
Dabei können wir uns auch anschauen, was andere Gemeinden bereits machen. Ein Beispiel ist etwa die Villa Popken in Hesel. Dort gibt es verschiedene Möglichkeiten und Veranstaltungen, die durchaus als Inspiration dafür dienen können, was vielleicht auch bei uns funktionieren könnte – natürlich angepasst an die Möglichkeiten und Bedürfnisse von Neukamperfehn.
Die Idee eines Dorffestes mit Flohmarkt nehmen wir daher sehr gerne mit. Gerade solche Veranstaltungen, bei denen Menschen aus dem Dorf selbst mitmachen, sich treffen und gemeinsam Zeit verbringen können, sind aus unserer Sicht ein wichtiger Beitrag für eine lebendige Dorfgemeinschaft.
WLAN auf dem Dorfplatz
Anliegen aus dem Bürgerdialog: Mehrere Bürgerinnen und Bürger wünschen sich ein öffentliches WLAN auf dem Dorfplatz – insbesondere für Veranstaltungen sowie als attraktives Angebot für junge Menschen.
Aktueller Sachstand: Nach Auskunft der Samtgemeinde ist ein öffentliches WLAN grundsätzlich technisch umsetzbar. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Pavillon auf dem Dorfplatz zunächst an einen Internetanschluss angebunden wird.
Aus früheren Erfahrungen gibt es allerdings auch Aspekte, die berücksichtigt werden müssen. Ein frei zugängliches WLAN an einem anderen kommunalen Standort musste nach Beschwerden wieder abgeschaltet werden, da es dort vermehrt zu Vermüllung gekommen war. Diese Erfahrungen sollen bei möglichen Planungen mit einbezogen werden.
Aktuell sind der Samtgemeinde keine Förderprogramme für den Aufbau eines öffentlichen WLANs bekannt.
Wie geht es weiter? Sobald der Internetanschluss am Pavillon vorhanden ist, kann geprüft werden, ob und in welcher Form ein öffentliches WLAN auf dem Dorfplatz eingerichtet werden kann.
Lesenest
Lesenester und Mathestübchen bleiben erhalten
Auf Nachfrage zum Erhalt der Lesenester und Mathestübchen hat die Samtgemeinde Hesel mitgeteilt, dass die Finanzierung der Angebote auch über 2026 hinaus gesichert werden soll. Die erforderlichen Mittel wurden für den Haushalt 2027 erneut eingeplant.
Die Samtgemeinde betont, dass die Arbeit der Lesenester und Mathestübchen einen wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit und individuellen Förderung von Kindern leistet und deshalb weitergeführt werden soll.
Lediglich die Organisationsform könnte sich künftig ändern. Hintergrund ist eine ab 2027 eintretende Umsatzsteuerpflicht der Samtgemeinde für diesen Leistungsbereich. Deshalb wird derzeit geprüft, die Angebote künftig über einen neu zu gründenden oder bereits bestehenden gemeinnützigen Verein weiterzuführen. Die Kosten sollen dabei weiterhin durch die Samtgemeinde abgesichert werden.
Kurz gesagt: Die Lesenester und Mathestübchen sollen auch in Zukunft weitergeführt und finanziert werden. Geprüft wird derzeit lediglich, wie die Angebote organisatorisch am besten aufgestellt werden können.
E-Auto Ladesäulen
Anliegen aus dem Bürgerdialog:
Immer wieder wurde die Frage aufgeworfen, ob in Neukamperfehn öffentliche Ladesäulen für Elektrofahrzeuge eingerichtet werden können.
Aktueller Sachstand:
Die Samtgemeinde hat hierzu bei EWE Go angefragt, ob sich die bisherigen wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen inzwischen verändert haben.
Nach der aktuellen Rückmeldung sieht EWE Go derzeit keine Möglichkeit, in Neukamperfehn eine öffentliche DC-Schnellladesäule eigenwirtschaftlich zu betreiben. Für einen solchen Standort müssten bestimmte technische und wirtschaftliche Voraussetzungen erfüllt sein, die EWE Go in Neukamperfehn aktuell nicht als gegeben ansieht.
Eine weitere Möglichkeit wären grundsätzlich AC-Ladesäulen. EWE Go teilte jedoch mit, dass AC-Ladesäulen inzwischen nicht mehr neu aufgebaut und betrieben werden.
Auch eine finanzielle Beteiligung der Kommune oder anderer Geschäftskunden ist im derzeitigen Geschäftsmodell von EWE Go nicht vorgesehen. Der Anbieter verfolgt das Ziel, seine Standorte vollständig eigenwirtschaftlich zu betreiben.
Wie geht es weiter?
Damit ist eine öffentliche Ladesäule in Neukamperfehn aktuell nicht absehbar. EWE Go hat jedoch signalisiert, die Entwicklung in der Region weiterhin regelmäßig zu beobachten und die Standortmöglichkeiten bei veränderten Rahmenbedingungen erneut zu bewerten.
Wir werden die weitere Entwicklung im Blick behalten und über neue Möglichkeiten informieren.